Selbstchecks
Mit unseren Selbstchecks könnt ihr eine erste Standortbestimmung für euren Träger, eure Einrichtung oder euer Projekt vornehmen. Gleichzeitig dienen die Checks zur Anregung und Unterstützung, um eine inklusive Jugendarbeit zu entwickeln.
Unsere Sebstchecks wurden unter anderem auf der Grundlage des Index für die Jugendarbeit zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung (Meyer,Kieslinger) entwickelt.
Basis-Check – Wo stehen wir?
Der Basis-Check-up ist ein erster Zugang zum Thema Inklusion und gibt dir Orientierung.
Inklusion konkret – die Praxis
Anhand der Selbstchecks für die Praxis, könnt ihr überprüfen, inwieweit eure Einrichtung, euer Projekt oder eure Aktivität explizit barrierefrei ist, und gleichzeitig Hinweise darauf erhalten, was es dafür braucht.
Einrichtung
Räume, Zugänge, Rahmenbedingungen
Angebote
Aktivitäten, Gruppenstunden, Ferienprogramme
Ausflüge
Planung, Begleitung
Veranstaltungen
Organisation, Ablauf, Durchführung
Inklusion intensiv – in Leitlinien, Konzepten und Co.
Unsere Checkliste „Inklusion intensiv“ unterstützt euch dabei, einen schnellen und strukturierten Überblick über eure schriftlichen Unterlagen zu gewinnen. Sie dient als praxisnahes Werkzeug, um eure Dokumente inklusionssensibel zu überprüfen und gezielt weiterzuentwickeln. Dazu zählen zum Beispiel:
- Leitbilder
- Konzeptpapiere
- Arbeits- und Verfahrensanweisungen
- Projektbeschreibungen
Der Selbstcheck hilft dabei, bestehende Ansätze sichtbar zu machen und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen.
Inklusion nach außen: Kooperationen, Zugänge und Elternarbeit
Inklusion zeigt sich auch darin, wie offen und zugänglich eine Einrichtung nach außen wirkt. Kooperationen, barrierearme Zugänge und eine vertrauensvolle Elternarbeit tragen entscheidend dazu bei, Teilhabe für alle zu ermöglichen.
Die Checkliste „Inklusion nach außen“ unterstützt euch dabei, diese Bereiche bewusst in den Blick zu nehmen. Sie hilft, bestehende Strukturen sichtbar zu machen, Chancen für Öffnung zu erkennen und Entwicklungsmöglichkeiten zu benennen.
Die Checkliste versteht sich als praktisches Reflexionsinstrument, das Teams und Leitungen dabei begleitet, Inklusion aktiv nach außen zu leben.
Inklusion in Materialien und Öffentlichkeitsarbeit
Inklusion zeigt sich auch in den Materialien, mit denen eine Einrichtung, nach außen auftritt: in Texten, Bildern, Sprache und Gestaltung. Diese Checkliste hilft euch dabei, eure Informations- und Öffentlichkeitsmaterialien daraufhin zu prüfen, ob sie vielfältige Menschen ansprechen, Barrieren vermeiden und Teilhabe fördern. Sie bietet eine kompakte Orientierung, um eure Kommunikation inklusiv, verständlich und zugänglich zu gestalten