Inklusion verstehen
Die Fachstelle Inklusion unterstützt Fachkräfte und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit in allen inklusiven Fragestellungen und Themen.

Selbstchecks: Wie inklusiv bist du?
Wie inklusiv ist deine Einrichtung oder dein Projekt? Mit unseren Selbstchecks erhältst du einen kompakten Check-up in verschiedenen Themenfeldern der Inklusion. So bekommst du in kurzer Zeit einen klaren Überblick über Stärken, Potenziale und mögliche nächste Schritte.
Entdecke unser Beratungsangebot
Du bist Fachkraft oder ehrenamtlich aktiv in der Jugendarbeit und unsicher, wo du bei dem Thema Inklusion anfangen sollst? Oder hast du eine ganz konkrete Frage, bei der du gerade nicht weiterkommst? Als Fachstelle Inklusion sind wir gerne für euch da: Wir stellen Informationen bereit und bieten Orientierung – abgestimmt auf eure Einrichtung, euer Projekt und eure inklusiven Fragestellungen.
Materialien, Methoden & Praxistools
In unserem Methodenbereich findest du kreative Ideen, Spiele und Tools für die inklusive Arbeit mit jungen Menschen. Vom lustigen Warm-up bis zur kniffligen Gruppenaufgabe – es ist für alle was dabei. Entdecke, wie aus einer inneren Haltung konkretes Handeln entsteht.
Warum Inklusion?
Inklusion entsteht oft aus Unsicherheit: Solange Bedürfnisse ähnlich sind, klappt das Miteinander. Werden Unterschiede sichtbar, stellen sich Fragen nach Machbarkeit, Fairness und Verantwortung. Inklusion bedeutet nicht, alles zu ermöglichen, sondern sich diesen Fragen gemeinsam und reflektiert zu stellen.
Beispiele aus der Praxis:
Wissen, das dir den Einstieg erleichtert
Inklusion wirft Fragen auf, die sich nicht mit einer Definition beantworten lassen. Unsere Beiträge bieten Einordnung, Hintergrundwissen und Orientierung als Grundlage für reflektiertes Handeln in der Praxis.
Inklusion – warum genau jetzt?
Inklusion ist kein „neues Thema“ – aber ihre Bedeutung wächst. Gesellschaftliche Veränderungen, rechtliche Entwicklungen und die Lebensrealitäten junger Menschen machen deutlich: Jetzt ist der Moment, Inklusion bewusst anzugehen und weiterzuentwickeln. Nicht später. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz wurde 2021 erstmals ausdrücklich festgeschrieben, dass in der Jugendarbeit die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Angeboten für junge Menschen mit Behinderungen sichergestellt werden sollen. Damit wurde Inklusion als fachlicher Auftrag der Jugendarbeit konkretisiert.
Gleichzeitig verpflichtet die UN-Behindertenrechtskonvention Deutschland dazu, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu fördern. Für Fachkräfte und Ehrenamtliche bedeutet das: Inklusion ist kein freiwilliger Zusatz mehr, sondern wird Teil des fachlichen Alltags. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich zu orientieren und Handlungskompetenz aufzubauen.
Viele junge Menschen in Deutschland leben mit einer Behinderung oder einem besonderen Unterstützungsbedarf. Vielfalt ist längst Realität – findet sich jedoch noch nicht immer in Gruppen, Projekten und Einrichtungen wieder.
Gleichzeitig stoßen bestehende Strukturen, Konzepte und Ressourcen an Grenzen. Der Bedarf an praxisnahem Wissen, Austausch und konkreten Lösungen wächst. Wer sich jetzt damit auseinandersetzt, kann Überforderung vorbeugen und Handlungssicherheit gewinnen.
Was lange ein Randthema war, wird zunehmend eingefordert: Wer kann teilnehmen – und wer nicht? Fachkräfte und Ehrenamtliche stellen diese Fragen heute offener und häufiger.
Das ist eine Chance: Inklusion kann jetzt bewusst gestaltet werden – Schritt für Schritt, realistisch und gemeinsam.
Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz reformiert das SGB VIII und soll junge Menschen besser schützen, beteiligen und unterstützen. Schwerpunkt ist die Stärkung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Ziel: Alle jungen Menschen unabhängig von ihren Voraussetzungen sollen gleichberechtigt teilhaben können.
Die UN-BRK konkretisiert die Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen. Sie basiert auf zentralen Menschenrechtsverträgen der Vereinten Nationen und überträgt deren Grundsätze auf die Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen.