Inklusive Methoden
Inklusive Methoden ermöglichen, dass alle jungen Menschen sich nach den eigenen Möglichkeiten einbringen können, unabhängig von körperlichen, sprachlichen, sozialen oder emotionalen Voraussetzungen.
Mehr Infos zu inklusiven Methoden – ihre Stärken, ihr Mehrwert sowie Hinweise zur Anwendung
Inklusive Methoden:

So entstehen Lern- und Gruppenprozesse, die nicht nur auf Wissen, sondern auch auf Empathie, gegenseitiges Verständnis und ein wertschätzendes Miteinander setzen. Die nachfolgenden Methoden laden dazu ein, Vielfalt bewusst wahrzunehmen und als Chance zu nutzen.
Die Methodensammlung bietet:
- praxiserprobte Ideen,
- Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen
- eine erleichterte Planung inklusiver Angebote
- Impulse für Reflexion und Weiterentwicklung und
- eine Unterstützung für Fachkräfte, junge Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten.
Die Methodensammlung ist:
- niedrigschwellig einsetzbar
- anpassbar an unterschiedliche Bedürfnisse
- eine Zeitersparnis durch sofort einsetzbare Methoden
- eine Hilfestellung Vielfalt mitzudenken, ohne zu überfordern
- ein Mittel, Barrieren abzubauen
So entsteht ein Umfeld, in dem alle dazugehören, mitgestalten und wachsen können.
Weitere Hinweise und Impulse:
Um Inklusion bei jungen Menschen erfolgreich und positiv zu fördern, eignen sich besonders Methoden und Spiele, bei denen nicht der Wettkampf im Mittelpunkt steht. Stattdessen geht es um das gemeinsame Lernen und Erleben, die Freude an Bewegung und das Erkunden mit allen Sinnen.
Zentrales Ziel: Alle, die möchten, sollen teilnehmen können, unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Voraussetzungen.
Wichtige Fragen, die zum Gelingen beitragen können:
- Gibt es für alle jungen Menschen passende Möglichkeiten, sich einzubringen?
- Was braucht es, damit alle auf ihre eigene Weise mitmachen können?
- Sind junge Menschen dabei, die dafür Unterstützung benötigen?
- Unterstützung anbieten (nicht voraussetzen!), vorheriges Erfragen, ob diese gewünscht ist → So bleibt Hilfe respektvoll und selbstbestimmt.
Für Abwechslung sorgen, Spieltypen bewusst variieren: Teilnehmende bringen unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen mit. Ein vielfältiges Angebot hilft, alle einzubeziehen und Ausgrenzung zu vermeiden. Spieltypen sind beispielsweise: Bewegungsspiele, Brett-/Kartenspiele, Kreisspiele, Darstellungs-/Rollenspiele oder auch Kreativitätsspiele.