Erste Praxiswerkstatt Inklusion
Wie kann eine inklusivere Ausrichtung konkret aussehen?
Von Haltung und Strukturen zu inklusiver Praxis in der Jugendarbeit
📅 28. September 2026
🕘 09:00 – 16:00 Uhr
📍 Erfurt, Bildungsstätte St. Martin, Farbengasse 2, 99084 Erfurt
🏷️ Anmeldegebühr: 10€
Wie kann eine inklusivere Ausrichtung in der Jugendarbeit konkret gelingen? Welche Erfahrungen gibt es bereits, wo liegen Herausforderungen und welche Anregungen lassen sich für die eigene Praxis mitnehmen?
Diesen Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen im Rahmen unserer ersten landesweiten Praxiswerkstatt Inklusion nachgehen. Die Veranstaltung bringt Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit mit Vertreter*innen aus Selbstvertretung, Eingliederungshilfe, Verwaltung und Wissenschaft zusammen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen, voneinander zu lernen und gemeinsam Ideen für eine inklusivere Praxis zu entwickeln.
Eingeladen sind sowohl Menschen, die erste Schritte in Richtung inklusiver Öffnung gehen möchten, als auch diejenigen, die bereits Erfahrungen gesammelt haben und diese gemeinsam reflektieren und weiterentwickeln möchten.
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Tag voller Begegnungen, neuer Impulse und anregender Gespräche mit Ihnen.
Ziel der Veranstaltung
- Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitiges Lernen,
- das gemeinsame Verständnis von inklusiver Ausrichtung vertiefen,
- Praxisbeispiele sichtbar machen,
- Schnittstellen zwischen Jugendarbeit, Behindertenhilfe, Selbstvertretung und Verwaltung stärken,
- konkrete Anregungen für die eigene Praxis ermöglichen.
Programmablauf
| 09:00 – 09:15 Uhr | Ankommen & Einstieg |
| 09:15 – 10:15 Uhr | Fachimpuls- Frau Przybylski– freiberufliche Referentin + Lehrende HAW Hamburg: Was braucht inklusive Kinder- und Jugendarbeit aus Sicht vonjungen Menschen mit Behinderungen?Erkenntnisse aus zwei Praxisforschungsprojekten. |
| 10:15 – 10:30 Uhr | Rückfragen zum Vortrag |
| 10:30 – 10:45 Uhr | Grußwort Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie |
| 10:45 – 11:00 Uhr | Moderiertes Gespräch mit der Ministerin |
| 11:00 – 11:15 Uhr | Kleine Pause |
| 11:15 – 13:00 Uhr | Werkstattgruppen (Phase I) |
| 13:00 – 14:00 Uhr | Mittagspause |
| 14:00 – 15:00 Uhr | Vertiefungsphase Werkstattgruppen (Phase II) +anschließende Vorstellung der Erkenntnisse im Plenum |
| 15:00 – 15:45 Uhr | Fachgespräch |
| 15:45 – 16:00 Uhr | Abschluss |
☕ Für Getränke und einen kleinen Imbiss während der Veranstaltung ist gesorgt.
Werkstattgruppen
Werkstattphase I: Erfahrungen teilen – Perspektiven eröffnen
Gruppe 1: Freizeit, Begegnung und Veranstaltungen
Leitfrage: Wie können Freizeitangebote für möglichst viele junge Menschen nutzbar werden?
Perspektiven aus:
- ⚽ Jugendarbeit & Freizeit: Spirit of Football – Herr Söderberg
- 🌞 Inklusive Ferienfreizeiten: Lebenshilfewerk Weimar/Apolda – Frau Hesse
- 🗣️ Selbstvertretung bzw. Elternperspektive
Gruppe 2: Gruppen, Vereine und Ehrenamt
Leitfrage: Wie gelingt inklusive Öffnung in Gruppen, Vereinen und Verbänden?
Perspektiven aus:
- 🎨 Kulturelle Bildung: Jugendkunstschule – Frau Raasch-Bertram
- 🏅 Inklusiver Vereinssport: Jenaer Behindertensportverein – Frau Perschke
- ⛺ Jugendverbandsarbeit: Bund Evangelischer Jugend Mitteldeutschland – Frau Klietzmann
- 🗣️ Selbstvertretung bzw. Elternperspektive
Gruppe 3: Vom Zugang zur Teilhabe
Leitfrage: Wer braucht wen, damit Teilhabe gelingt?
Perspektiven aus:
- 🤝 Interessen und Fachverband: Lebenshilfe Thüringen – Frau Siebert
- 🏡 Praxis der Eingliederungshilfe: Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda – Frau Lazari
- 🗣️ Selbstvertretung bzw. Elternperspektive
Gruppe 4: Inklusivere Ausrichtung gemeinsam gestalten
Leitfrage: Wie können Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und weitere Akteur*innen gemeinsam Teilhabe unterstützen?
Perspektiven aus:
- ♿ Eingliederungshilfe (angefragt)
- 🏛️ Kommunale Jugendhilfeplanung: Landkreis Eichsfeld – Heike Grimm
- 🎓 Wissenschaft: Prof. Dr. Ulrich Lakemann
- 🗣️ Selbstvertretung: Frau Grassow (LIGA Selbstvertretung Thüringen e. V.)
Gruppe 1: Freizeit, Begegnung und Veranstaltungen
Leitfrage: Wie können Freizeitangebote für möglichst viele junge Menschen nutzbar werden?
Perspektiven aus:
- ⚽ Jugendarbeit & Freizeit: Spirit of Football – Herr Söderberg
- 🌞 Inklusive Ferienfreizeiten: Lebenshilfewerk Weimar/Apolda – Frau Hesse
- 🗣️ Selbstvertretung bzw. Elternperspektive
Gruppe 2: Gruppen, Vereine und Ehrenamt
Leitfrage: Wie gelingt inklusive Öffnung in Gruppen, Vereinen und Verbänden?
Perspektiven aus:
- 🎨 Kulturelle Bildung: Jugendkunstschule – Frau Raasch-Bertram
- 🏅 Inklusiver Vereinssport: Jenaer Behindertensportverein – Frau Perschke
- ⛺ Jugendverbandsarbeit: Bund Evangelischer Jugend Mitteldeutschland – Frau Klietzmann
- 🗣️ Selbstvertretung bzw. Elternperspektive
Gruppe 3: Vom Zugang zur Teilhabe
Leitfrage: Wer braucht wen, damit Teilhabe gelingt?
Perspektiven aus:
- 🤝 Interessen und Fachverband: Lebenshilfe Thüringen – Frau Siebert
- 🏡 Praxis der Eingliederungshilfe: Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda – Frau Lazari
- 🗣️ Selbstvertretung bzw. Elternperspektive
Gruppe 4: Inklusivere Ausrichtung gemeinsam gestalten
Leitfrage: Wie können Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und weitere Akteur*innen gemeinsam Teilhabe unterstützen?
Perspektiven aus:
- 🏛️ Kommunale Jugendhilfeplanung: Landkreis Eichsfeld – Heike Grimm
- 🎓 Wissenschaft: Prof. Dr. Ulrich Lakemann
- 🗣️ Selbstvertretung: Frau Grassow (LIGA Selbstvertretung Thüringen e. V.)
- ♿ Eingliederungshilfe (angefragt)
Werkstattphase II: Gemeinsam Weiterdenken.
Was können wir aus den Beispielen für unsere eigene Praxis ableiten?
Fachgespräch
Leitfrage: Was braucht es für mehr inklusive Öffnung in Thüringen?
Perspektiven:
- Praxis Jugendarbeit: Inga Riedel- Polaris-Jena
- Selbstvertretung: Frau Grassow, LIGA Selbstvertretung Thüringen e.V.
- Interessen und Fachverband: Frau Siebert, Lebenshilfe Landesverband Thüringen e.V.
- Landesjugendring Thüringen: Peter Weise, Landesgeschäftsführer
- Prof. Dr. Ulrich Lakemann– wissenschaftliche Perspektive
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!