Memory der Sinne
Thema
Wahrnehmung, Sinne, Konzentration
Zeitaufwand
ca. 20–30 Minuten
Gruppengröße
Einzelarbeit oder Kleingruppen (2–6 Personen), auch als Stationenarbeit möglich
Kurzbeschreibung
Das klassische Memoryspiel wird auf unterschiedliche Sinneskanäle übertragen – Sehen, Hören, Fühlen oder Riechen. Die Teilnehmenden finden passende Paare über einen ausgewählten Sinn.
Benötigtes Material
Je nach Variante:
Sehmemory
- Bildkarten (zum Beispiel Fotos der Kinder, Bewegungsfotos, Symbolkarten)
- Gestaltet selbst ein Memoryspiel mit Fotos der Kinder. Denn jedes Kind ist es wert, sich selbst in den Spielmaterialien wiederzufinden!
- Immer zwei Kinder machen die gleiche Bewegung. Findest du die Paare
Hörmemory
- Kleine Dosen oder Behälter zum Beispiel alte Filmdosen, Überraschungseier, Joghurtbecher, Klopapierrollen.
- Unterschiedliche Füllmaterialien wie Reis, Linsen, Steine, Perlen
- Welche Dosen hören sich gleich an? Errätst du, was darin ist?
- Immer zwei Kinder machen das gleiche Geräusch. Findest du die Paare?
Fühlmemory
- Stoffbeutel oder Tücher
- Unterschiedliche Materialien (rau, weich, glatt, kalt, warm)
- Erfühlst du mit verbundenen Augen, welche Materialien zusammengehören?
Riechmemory
- Kleine verschließbare Dosen
- Unterschiedlich riechende Materialien (zum Beispiel Kaffee, Kräuter, Gewürze)
- Riechst du, welche beiden Gerüche die gleichen sind? Errätst du, was das ist?
Ziel: Sinneswahrnehmung fördern, Konzentration stärken, Stärken sichtbar machen
- Förderung der Sinneswahrnehmung
- Schulung von Konzentration und Merkfähigkeit
- Sensibilisierung für unterschiedliche Wahrnehmungskanäle
- Stärkung von Selbstwirksamkeit
- Möglichkeit zur inklusiven Teilhabe
Zielgruppe
- Kinder
- Jugendliche
- Erwachsene
Ablauf
Vorbereitung
Jeweils zwei gleiche Materialien/Bilder/Geräusche vorbereiten.
Spielstart
Die Memoryelemente werden verdeckt ausgelegt oder in Beuteln bereitgestellt.
Paare finden
Die Teilnehmenden versuchen, passende Paare zu identifizieren – je nach Variante über Sehen, Hören, Fühlen oder Riechen.
Austausch
- Was war leicht?
- Welcher Sinn war herausfordernd?
- Gab es Überraschungen?
Pädagogische Hinweise
- Freiwilligkeit wahren (vor allem bei verbundenen Augen oder Geruch)
- Material vorher hygienisch prüfen
- Anzahl der Paare dem Alter und der Konzentrationsfähigkeit anpassen
- Nicht das Erraten, sondern das Wahrnehmen in den Mittelpunkt stellen
- Varianten mischen, um unterschiedliche Stärken sichtbar zu machen